Montag, 4. Mai 2015

Wikinger-Stricken

... hat nichts mit Norweger-Mustern oder dänischen Designern zu tun, sondern ist eine wohl schon sehr alte Technik der Wikinger-Frauen in der Vergangenheit zur Schmuckherstellung. In Leipzig auf dem Wollefest haben wir bei einem Workshop dazu zugesehen und das hat mir richtig gut gefallen ... Als ich dann wieder zu Hause war, hat mir das immer noch keine Ruhe gelassen und ich hab mir bei der Klöppelkiste dann das Set bestellt. Nach ein paar Tagen kam dann auch alles wohlbehalten hier an und am Wochenende habe ich mich nun einmal damit beschäftigt.

Der Anfang ist ein bissel fuzzelig, und ein bisschen gleichmäßiger könnte es auch noch sein (das gleicht sich aber am Ende hervorragend wieder aus), doch im großen und Ganzen macht das richtig Spaß und ist überhaupt nicht schwierig. Es wird auch nicht im herkömmlichen Sinne gestrickt, sondern eher der Draht "nur" entlang des Stabes durchgefädelt.

Nach 28 cm hatte ich erstmal genug und habe dann mein "Gestrick" mit Hilfe des Zieh-Holzes komprimiert.


 Zum Schluss noch den Verschluss anbringen/-kleben und trocknen lassen ... und ... tadaaaa ...


Wie es genau gemacht wird, könnt ihr hier ganz gut nachverfolgen, auch wenn es englisch ist. ...
Auch Gabis Blog (Die Verfasserin des Buches und Inhaberin der "Klöppelkiste") ist sehr aufschlussreich ☺

Fazit: Das war bestimmt nicht die erste und letzte Kette ihrer Art ... ich muss nun mal schauen, ob ich hier im örtlichen Bastelladen passenden Draht und Verschlüsse finde, sonst muss ich erst wieder online bestellen. Einen Rest Draht habe ich noch übrig, da wird evtl. mal noch ein Armband draus, aber heute muss ich mich erstmal weiter um meinen Garten kümmern ... Habt alle eine schöne Woche ☺

Kommentare:

Vielen Dank für deinen Kommentar, ich freu mich sehr :)
Weiterhin viel Spaß auf meinem Blog
wünscht Dir
biene